Update März 26:
„Tüske ist gut auf seiner Pflegestelle angekommen. Als erstes ist aufgefallen: Das auf den Fotos borstig wirkende Fell ist wie zartes Babyhaar. Darunter verbirgt sich ein ebenso zartes Körperchen und eine ebenso zarte Seele. In der ersten Ankommphase war Tüske gegenüber den Menschen zurückhaltend, aber nicht übermäßig ängstlich. Zu den vorhandenem Hunden fand er gleich Kontakt, war und ist ihnen gegenüber stets freundlich und in keiner Weise dominat. An ihnen orientiert er sich stark. Inzwischen schenkt er der Pflegefamilie sein Herz und sein Vertrauen und traut sich phasenweise locker auch mit den Menschen zu spielen. Kuscheleinheiten, die bis jetzt nicht aktiv einfordert werden, werden inzwischen aber dankbar angenommen und genossen. Überraschend war, dass Treppen -in Begleitung seiner 4beinigen Kollegen – von Anfang an kein größeres Problem darstellten. Bei den auf dem Grundstück lebenden Pferden hält er noch immer Sicherheitsabstand. So wie es ihm sein Kollege gezeigt
hat. Bei Fremden und Unbekanntem bleibt er weiterhin zurückhaltend. Bei den Gassirunden hält er sich ganz eng bei seinem Lieblingskollegen auf. Gerade im zum Glück nur geringem Straßenverkehr sucht er quasi Hautkontakt und benötigt Sicherheit, weshalb wir ihn nicht als Einzelprinz sehen. Laute Geräusche wie z.B. ein Traktor lassen Tüske fast in seinen Kollegen reinkrabbeln. Er braucht einen souveränen, aber nicht dominanten, Ersthund an seiner Seite, der ihn im wahrsten Sinne des Wortes ans Pfötchen nimmt und ihm die Welt zeigt. Der vorhandene Garten ist für das zarte Kerlchen ein Traum. Hier fühlt Tüske sich inzwischen so sicher, dass er seine „Geschäfte“ draußen erledigt. Allerdings zeigt er dies in der Wohnung nicht an. Es wird noch immer einige Überzeugungsarbeit sowohl von der 2- als auch der 4-beinigen Familie geleistet, dass er in regelmäßigen Abständen den Garten aufsucht und diesen Luxus auch genießt. Ist er erst mal im Garten, findet er ziemlich schnell ein Pippi- oder Kacki-Plätzchen und geht, natürlich in Begleitung seines Kollegen, danach auf Entdeckungsreise oder spielen. Das Hunde-1×1 möchte Tüske noch lernen. Die Pflegestelle übt schon fleißig, aber da ist Luft nach oben. Hierbei hat sich ebenfalls gezeigt, dass ihn zu deutliche Ansagen verschüchtern. An der Leine Laufen klappt erstaunlich gut, da er sich auch hier an den Hunden der Pflegefamilie orientieren kann. Momentan lebt Tüske glücklich in seiner neuen kleinen heilen Welt. Ein langweiliger Stubenhocker ist Tüske trotzdem nicht. In ruhiger Umgebung – daher auch ländliches ruhiges Zuhause bevorzugt – lief er auch locker und freudig völlig problemlos (wir betonen gerne noch einmal: in Begleitung seiner 4beinigen Kollegen) schon eine größere Gassirunde und erkundete auch neues Terrain. Es wird ein ruhiges, verständnisvolles, geduldiges aber auch aktives Herzenszuhause mit vorhandenem Ersthund und Garten für einen zarten zuckersüßen Herzenshund gesucht.
Auch beim Tierarzt war der junge Mann schwanzwedelnd unterwegs:
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